Dienstag, 14. April 2009

19. Bunkertag, 12.04.09

Über Ostern waren wir (Gimli, Kinley, Sherpa, Trolli) wieder fleissig am Arbeiten. Beim Täffern wurden wir kurzzeitig auch von Biber und Tweety tatkräftig unterstützt (wie man auf dem Foto sieht!!).

Zudem danke für den süssen Schokoladenkuchen . Ein feines Nachtessen wurde von Trolli gesponsert und auch gekocht. Unser neues Bunkertelefon wurde ausgiebig getestet.
Hier ist Gimli vertieft im Gespräch. Und am anderen Ende Sherpa:


Dann übernachteten wir gleich im Bunker, wobei Trolli nicht geschlafen hat sondern weitergearbeitet (Schichtarbeit!!), ca. 4 Bäume wurden zersägt (*schnarch*). Montag morgen wurde weiter getäffert und der alte Lüftungsschacht herausgespitzt. Als Gimli dann endlich mit dem "kleinen" Sack Beton und dem neuen Lüftungsschacht hochkam, wurde der neue Lüftungsschacht gleich montiert.

Der Plan für den neuen Lüftungsschacht; Unser Hersteller und Sponsor:



So sah der alte Lüftungsschacht aus: Neuer Lüftungsschacht eingebaut:


So haben wir den Bunker wieder verlassen.

Montag, 23. März 2009

18. Bunkertag, 21.03.09

Kinley hatte an den Stellen der Lüftungen Löcher in das Täffer gesägt und runde Abdeckungen eingepasst. Nun wird der Bunker wieder besser gelüftet. Um die Löcher zu sägen musste ein Sägeblatt geopfert werden.

Sonntag, 8. März 2009

17. Bunkertag, 08.03.09

Gestern ist Kinley und Fuchur einkaufen gegangen, Täfer, Dachlatten, Isolation sowie diverses Kleinmaterial. Merci!!! Und heute musste das ganze in den Bunker transportiert werden, zuerst Ketten montieren und mit dem Auto bis ins Gwidem, anschliessend gings mit den Tourenskis weiter, da es ziemlich viel Schnee hatte (ca. 1 Meter auf dem Vordach des Bunkers!!!)... Kinley, Sherpa und Julia sind einige Male rauf und runter gewandert bis schliesslich alles oben war! Vielen Dank Julia für die Hilfe :-)




Übrigens aus dem Fenster sieht man nur noch Schnee.

Dienstag, 3. März 2009

16. Bunkertag, 01.03.09

Auch heute waren wir wieder fleissig am Arbeiten (Gimli, Kinley und Sherpa). Heute wurde wiederum an den Wänden weitergetäfert, bis über die beidseitigen Einbuchtungen an den Wänden. Auch wurden weitere Dachlatten verschraubt, isoliert und Dampfsperre montiert. Und auch an diesem Tag fehlte das Fondue natürlich nicht :-)


Zudem mussten wir leider noch feststellen, dass ein Lüftungsrohr in der Decke leider mit Schnee gefüllt wurde, und dieses Lüftungsloch ist natürlich noch geschlossen durch die Täferdecke. Somit mussten wir ein Loch in die Decke sägen und den Schnee dort rausnehmen bevor dieser schmilzt und sich das Wasser oberhalb der Decke verteilt.

15. Bunkertag, 28.02.09

Heute Nachmittag wurde die Decke wieder in Ordnung gebracht. Wegen unserer Unerfahrenheit hat sich leider die Decke zu Wölben begonnen, da sich die einzelnen Täferlatten wegen der Feuchte ausdehnten (siehe Bericht vom 26.02.09). Die am stärksten gewölbten Latten haben wir (Sherpa und Kinley und kurzzeitig Andi M.) rausgenommen, Nut und Feder geeignet ausgebrochen und wieder montiert. Sieht fast aus wie zu Beginn :-)
Zudem haben wir an den Wänden weiter getäfert und weitere Dachlatten und Isolation montiert.

Dazwischen haben Kinley und Sherpa ihr erstes Bunkerfondue genossen, mhhhh :-) und merci Andi für die Idee welche auf die Lösung betreffend Decke führte... Hoffentlich dehnt sich die Decke nicht weiter.

Donnerstag, 26. Februar 2009

14. Bunkertag, 26.02.09

Vor ein paar Wochen mussten wir feststellen, dass wir grosse Anfänger in Sachen Holzbau sind. Wir bemerkten, dass die Decke sich zu wölben beginnt.

Auf diesem Bild sieht es noch nicht so schlimm aus in der Zwischenzeit sieht's schlimmer aus.
Offensichtlich haben wir beim Täfern im Dezember 08 vergessen die Holzfeuchte zu berücksichtigen.
Darauf folgend hat Kinley viel Zeit verbracht mit recherchieren. In den folgenden paar Zeilen ist das Resultat der Recherche.

Holzfeuchte
Die Holzfeuchte wird in Prozent angegeben und ist das Verhältnis zwischen der Masse an Wasser im Holz und der Masse des völlig trockenen Holzes.
Es gibt zwei Gründe warum die Holzfeuchte wichtig ist. Zum einen besteht für Holz mit einer Holzfeuchte über 20% die Gefahr von einem Pilz befallen zu werden. Andererseits dehnt sich Holz je nach nach Holzfeuchte unterschiedlich aus. Im Mittel kann davon ausgegangen werden, dass sich Holz um 0.24 % je 1 % an Holzfeuchte dehnt respektive schwindet.
Die Holzfeuchte ändert sich je nach der Luftfeuchtigkeit der Umgebung und der Temperatur. Dieser Zusammenhang wird mit der Holzfeuchtegleichgewichtslinie ausgedrückt. Das heisst wenn Holz lange Zeit in einem gewissen Klima ist, so ist die Holzfeuchte gut abschätzbar. Im folgenden Diagram kann die Holzfeuchte für Fichtenholz für gewisse Temperaturen und Relative Luftfeuchtigkeiten abgelesen werden.

Nun ist klar wie man die Holzfeuchte für ein gegebenes Klima berechnen kann.

In fast jedem Gebäude ändert sich das Klima während des Jahres und somit auch die Holzfeuchte. Beim bauen muss also eine mittlere Holzfeuchte verwendet werden. Für die meisten Anwendungen in Häusern baut man Holz mit einer Holzfeuchte von 10% ein. Bei Anwendungen im freien ist eine Holzfeuchte von 20% zu empfehlen. Das Täfer welches wir verwendeten ist für den Innenbereich gedacht und wird daher mit einer Holzfeuchte von etwa 10% geliefert. Das Klima in unserem Bunker ist definitiv nicht dasjenige einer warmen Stube sondern eher dasjenige im Freien. Daher kommt die Dehnung des Holzes und somit die Wellen in der Decke. Um dies heraus zu finden braucht es jedoch keine Recherche und war von Beginn klar. Die Frage ist nur wird es noch schlimmer oder wird es wieder besser.
Um dies zu beantworten sollte man das Klima im Bunker wissen. Leider existieren im Internet wenige Daten über das Klima eines Bunkers im Jura! Relativ wenige Messungen wurden in den Jahren 2000-2002 von Beat Napey und 2009 von Kinley gemacht.
Zuerst wurde der Temperaturverlauf sowie der der Relative Luftfeuchtigkeit über eine Woche stündlich gemessen. Die Verläufe der Relativen Luftfeuchtigkeit zeigen starke Schwankungen was bedeutet, dass der Gasaustausch im Bunker relativ schnell mit demjenigen der Umgebung anpasst. Die Temperatur macht jedoch geringere Schwankungen. So sah der Bunker aus als Kinley und Julia den Datalogger nach einer Woche wieder abholten. Übrigens mit den Skis kann man via Dürstel bequem nach Langenbruck fahren.

Danach wurden Klima Daten aus der Schweiz verwendet. Die Daten stammen aus drei Orten auf derselben Höhe wie der Bunker und den Daten von Basel. Es ist ein Datensatz welche alle Messungen zwischen 1960-1990 für jeden Monat mittelt.
In folgenden Diagrammen sind diese Daten ersichtlich.


Aus diesen Daten wurde die Holzfeuchtigkeit berechnet.

Fazit
Wir haben nun den Jahresverlauf der Holzfeuchte eines Stück Holzes im Freien. Was genau im Bunker für ein Klima herscht wissen wir nicht. Vermutlich wird die Relative Luftfeuchte im Sommer im Bunker grösser sein weil die warme feuchte Luft in den Bunker eintritt und dort abgekühlt wird. Bei dem Maximum wird das Holz am grössten sein. Wenn wir das Holz dann einbauen bekommen wir keine weiteren Probleme. Das Maximum im Freien liegt zwischen November und Februar. Von daher haben wir für die ersten Arbeiten eine gute Zeit erwischt. Leider gönnten wir dem Holz jedoch kein Akklimatisierungszeit. Nun werden wir den Rest der Täfelung versuchen möglichst bald durchzuführen.

Quellen:
http://www.holzfeuchte.de
http://www.holzhandel.de/holzfeuchte.html
http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/klima/klima_schweiz/tabellen.html

Samstag, 7. Februar 2009

13. Bunkertag, 07.02.09

Am 25.01.09 gingen wir (Kinley, Trolli, Raudi, Fuchur und Julia) voll motiviert in den Bunker, um weiter zu täffern. Zwei Stunden lang versuchten wir den Generator zu starten. (Kerze wechseln, Öl nachfüllen.... ) Er streikte den ganzen Morgen lang. Um 12.00 Uhr hat uns Trolli mit einem Mittagessen verwöhnt. Mühsam (sehr mühsam) haben wir dann den Generator und einen grossen Sack Abfall nach Langenbruck in die Garage "Zwahlen" gebracht.
Keine 5 Minuten blieb der Generator am Stück.



Kinley reinigte den Vergaser, demontierte den Zylinderkopf, reinigte den Ölschalter und versuchte das Motorgehäuse zu öffnen. Der Generator läuft nun wieder :-) Mal schauen wie lange?

Um das Hochbringen des Generators zu erleichtern, hatte Kinley alte Ski vom "Schmutz- Sport Oberdorf" besorgt. Da wir ahnen, dass der Generator wieder einmal nach unten transportiert werden muss, wurden die Ski so umgebaut, dass man den Generator schnell wieder anbringen kann.
Die Konstruktion wurde heute, den 07.02.09, erfolgreich getestet. Baghira und Kinley schleppten Meter für Meter den Generator wieder den Berg hoch zum tief verschneiten Bunker.

Montag, 26. Januar 2009

12. Bunkertag, 26.01.09



Gearbeitet wird nicht nur vor Ort sondern auch zu Hause. Hier ist ein Übersichtsplan damit ihr einen Eindruck habt was wir alles noch vor uns haben. Als A3 ausgedruckt ergibt sich ein Massstab von 1:20

Sonntag, 28. Dezember 2008

11. Bunkertag, 28.12.08

Heute wurde an der Wand gegenüber dem Eingang weitergearbeitet. Zuerst musste wiederum das gesamte Material heraufgeschleppt werden, also die Dachlatten, das Täfer, die Maschinen.. (Vielen Dank Gimli für den Grosseinkauf am Samstag!!)

Nachdem die Dachlatten verschraubt waren, wurde wiederum die Isolation und die Dampfsperre befestigt. Anschliessend haben wir mit dem Täfern begonnen und haben nun ca. ein Viertel der gesamten Wandfläche fertig. Gearbeitet haben heute Gimli, Kinley und Sherpa...

Freitag, 26. Dezember 2008

10. Bunkertag, 26.12.08

Die Decke ist fertig. Zudem wurden diverse kleine Arbeiten verrichtet, wie beispielsweise die restlichen einbetonierten Metallteile rauszuspitzen, auch wurde Fehlendes noch genau Ausgemessen und Pläne über die Inneneinrichtung wurden geschmiedet... Auch haben wir (Kinley, Trolli, Gimli, Sherpa und Joel Moser, übrigens vielen Dank Joel für die Hilfe heute!!!!) heute noch mit den Wänden begonnen (Dachlatten anschrauben)...

Mittwoch, 24. Dezember 2008

9. Bunkertag, 24.12.08

Auch am 24. arbeitet das Bunkerteam!! :-) Jedoch nur Gimli, Kinley und Sherpa... Und zwar haben wir heute zwei Drittel der Decke gedäfert! Und nach getaner Arbeit gab es noch eine Bunker-Weihnachtsgans (siehe Foto)...

8. Bunkertag, 23.12.08

Heute gings weiter mit Dachlatten an die Decke schrauben, Isolation dazwischenklemmen und schlussendlich noch die Dampfsperre zu montieren. Die Arbeit wurde noch ein bisschen erschwert, da die Decke nicht wirklich gerade ist... Auch haben wir den Ofen das erste Mal so richtig eingeheizt, welcher tip top funktioniert :-) Heute waren Sherpa, Gimli, Kinley und Julia (messi für d Hilf) am Werken...


Dienstag, 23. Dezember 2008

7. Bunkertag, 22.12.08

Heute sind wir (Gimli und Sherpa) einkaufen gegangen, und zwar Material für die Decke, also Dachlatten, Täfer, Isolation, Dampfsperre sowie etliches Kleinmaterial. Dann musste das gesamte Material noch hochtransportiert werden, also rauf und runter bis das Auto leer war. Dabei kamen uns noch Kinley, Baghira und Orbit (M-E-R-C-I!!) zur Hilfe. Weiter haben wir die verrosteten Metallträger abgeschliffen und mit Rost - Stopp Spray eingesprayt. Schlussendlich haben wir sogar noch begonnen die ersten Dachlatten anzuschrauben und die Isolation dazwischen zu klemmen.

6. Bunkertag, 21.12.08

An diesem Tag haben Gimli, Trolli, Sherpa und Kinley die Tonne für das Werkzeug nach oben transportiert. Anschliessend wurde am Innenleben des Bunkers gearbeitet. Wir haben sämtlichen Verputz und losen Beton (vorallem über den Metallträgern) losgemeisselt, dies an der Decke und an den Wänden. Zudem alle hervorstehenden Metallhacken, Schrauben, Nägel entfernt.

Sonntag, 30. November 2008

5. Bunkertag, 30.11.08

Dieses Wochenende wurde das gesamte Werkzeug wieder nach oben getragen in den Bunker. Auf dem Weg dorthin waren wir noch bei unseren Nachbarn vom Gwidemhof um abzuklären ob wir die Privatstrasse dorthin in Zukunft benützen dürfen. Wir dürfen :-) Wofür wir sehr dankbar sind, vor allem wenn dann irgendwann ein Sack Beton rauf muss!

Auch haben wir noch Administratives erledigt was die Sponsorensuche betrifft.

Sonntag, 16. November 2008

4. Bunkertag, 16.11.08

Heute waren wir nicht im Bunker, sondern in der Garage von Kinley. Dort haben Gimli, Kinley, Sherpa und Julia (Messi für d Hilf :-)) das gesamte heruntertransportierte Werkzeug wieder auf Vordermann gebracht. Alle Schlüssel, Schraubenzieher, Zangen, Engländer und sonstige Werkzeuge wurden entrostet, wieder zum funktionieren gebracht und eingeölt. Auch die Werkzeugkisten, sofern nicht durchgerostet, wurden wieder geflickt und mit dem sortierten Material aufgefüllt.